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17474 Torroel la de Fluvià . Tel. 678 655 381 . medinetha@gmai l.com . www.medinetha.com
und Pensionen. Am Abend
kommen die Badegäste
von den nahen Stränden der Cos-
ta Brava gern zum Essen in diesen
idyllischen Ort, der den Charme
vergangener Zeiten bewahrt hat.
Die Autos parken vor dem Dorf. Die
romanische Pfarrkirche von Peratal-
lada liegt ebenfalls außerhalb der
Dorfmauern umgeben von einigen
schönen Masias, die noch auf ihre
Sanierung warten.
In den 60er Jahren des 20. Jah-
rhunderts erwarb ein katalanischer
Graf das «Castell de Peratallada»
und ließ es aufwendig restaurieren.
Los históricos elementos de
la época se conservaron por
completo. En 1987 el castillo pasó
Die bereits im Jahre 1065 in offi-
ziellen Dokumenten erwähnte Burg
von Peratallada galt von jeher als
uneinnehmbar. Zahlreiche unterir-
dische Gänge soll es in der Burg
gegeben haben, durch die die
Bewohner bei einer Belagerung in
den nahen Wald flüchten konnten.
Die Legende erzählt:
«Eines Tages stieß ein Bauer der
Gegend in diesem Wald auf eine
große Steinplatte mit einem festen
Eisenring. Er zog daran, und mit viel
Mühe gelang es ihm, die Platte bei-
seite zu schieben. Und so drang er
denn in die unterirdischen Gänge
vor und stieß auf eine großeMenge
Saubohnen, die man dort gelagert
hatte. In jenen Jahren der Not und
des Hungers griff der Bauer ohne
weitere Bedenken zu und stopfte
sich so viele Saubohnen in seine
Kleider, wie er nur tragen konnte.
Da aber wurde er von den Wa-
chen der Burg entdeckt. Unser gu-
ter Mann lief auf und davon, kroch
durch das Loch im Wald wieder
ins Freie und rannte und rannte und
verlor all seine Bohnen. Zu Hause
angekommen, zog er enttäuscht
seine Kleider aus, hörte dabei aber
plötzlich, wie etwas klingend zu Bo-
den fiel. Er bückte sich und sah zu
seiner großen Überraschung, dass
es ein Böhnchen aus Gold war. Da
lief er sofort wieder zurück in den
Wald und suchte erneut den vers-
teckten Eingang zur Burg, konnte
ihn aber nicht mehr finden. Soviel
er auch suchte... die Steinplatte mit
dem Eisenring, die jenes große
Geheimnis hütete, war und blieb
auf immer verschwunden.» (Mont-
serrat Vayreda)