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te ich mich darüber, wie die
Natur so einen schwerwie-
genden Fehler begehen konnte:
so auffällig gefärbte Hälse und
Köpfe – schwarz-weiß. Das sieht
doch jeder Greifvogel sofort, dach-
te ich. Bei genauerem Hinsehen
stellte ich fest, dass der Schatten
der Schilfhalme auf dem Wasser
Striche zog. Bildeten sich Wellen,
so wurden diese geraden Striche
zu Wellenlinien. Und da fiel es mir
wie Schuppen von den Augen,
dass genau das das Muster von
Hals und Kopf der Jungvögel ist,
also eine fantastische Tarnung. Es
konnte einfach nicht sein, dass Mut-
ter Natur sich irrt.
Zwei auf den ersten Blick sehr ähn-
lich anmutende Vögel, die ich noch
nicht entdeckt hatte, weil sie sich so
nah bei mir aufhalten aber keinen
Laut von sich geben, sind der Sä-
belschnäbler und der Stelzenläufer.
Elegant watet der Säbelschnäbler
durch das seichteWasser, zieht sei-
ne Beine mit zusammengelegten
Zehen heraus, um sie beim nächs-
ten Schritt genauso wieder „hin-
einzustechen“. Das Wasser wird
dabei kaum bewegt, bildet keine
Ringe. Tarnung. Wenn er allerdings
seinen langen, nach oben gebo-
genen, dünnen Schnabel mit pen-
delnden Bewegungen des Kopfes
durchs Wasser bewegt, weiß spä-