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la leona estaba en la fachada
de un hostal, junto al portal.
Cuentan que todo aquel que tuvie-
ra intención de volver a la ciudad,
tenía que subir la columna y besar
la leona. Hoy en día, se expone
una copia del animal original del
siglo XII que descansa en el Mu-
seo de Arte. Los escalones facilitan
el beso a la leona. Hay un dicho
que reza así: “No se puede ser
un buen ciudadano gerundense si
haber besado el culo de la leona. “
Continuamos por el callejón hasta
llegar a la entrada del Museo y
Archivo de Historia de la Ciudad.
La escalera a mano derecha era el
emplazamiento de la antigua cis-
terna de la ciudad. En la pared aún
sich früher ein Stadttor befand, steht eine Säule
mit einem Löwen „La Lleona“. Daneben Metall-
stufen. Die Löwin befand sich früher an der Fassade
eines Hostals, das neben dem Stadttor stand. Wer
nach Girona zurückkehren wollte, kletterte hoch
und küsste sie. Damit möglichst viele nach Giro-
na zurückkommen, wacht die Löwin noch heute
als Kopie vor der Stadt. Das Original aus dem
12. Jahrhundert steht im Kunstmuseum. Mit den
Stufen haben die Stadtväter allen das Küssen
erleichtert. Außerdem kursiert in Girona der
Spruch: „Man kann kein richtiger Bürger von
Girona sein, ohne dem Hintern der Löwin
einen Kuss gegeben zu haben.“ Der blank
polierte Po der Löwin spricht für sich.
Ein Stück weiter die Gasse entlang ge-
langt man zum Eingang des Museums
für Stadtgeschichte „Museu i arxiu
d’història de la ciutat“. Die Treppe hoch
rechts der Raumwar die ehemalige
Zisterne der Stadt. An den Wän-
den erkennt man noch die Wasser-
stände. Wir steigen anschließend
die Stufen zur Kathedrale hinauf.
Der Klang der Orgel erfüllt erha-
ben das gigantische Kirchenschiff.
Weihrauch umnebelt uns. Die Zwöl-
fuhrmesse ist gerade vorüber. Fo-
tografieren nicht erlaubt. Dalí war
fasziniert von dem Gemälde des
Sant Narcís mit Fliegen. Er lies keine
Gelegenheit aus, es in der Kathed-
rale zu besuchen. Die Legende zum
Bild: „Als die Franzosen 1286Giro-
na belagerten, raubten, zerstörten
und Kirchen schändeten, schlugen
sie dem Heiligen Narcís – Bischof
und Patron von Girona – den Arm