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ties, be it negligence or intent.
Therefore, we should all face
our responsibility!
The number of forest fires in South-
ern Europe has in some parts in-
creased tenfold since the 1960ies.
The immense damage done to the
climate affects us all. There are
clear regulations for the CO2
emissions of cars, but no European
directives concerning forest fires,
although the WWF estimates that
forest fires cause about 40 % of all
CO2 emissions worldwide.
The prevention of fires has to be
given top priority in the future!
Nowwe can only hope for new life
to awake from the ashes: two years
after the last fire many places actu-
ally saw an increase in biodiversity.
After such a catastrophe it might
seem that decades are necessary
to recover, but nature is quicker than
we think. New plant shoots will
sprout from the blackened remains
of trees. If the roots and crowns
were not destroyed by the heat,
cork oaks, holm oaks, and olive
trees can survive the fire.
Due to the numerous forest fires
around the Mediterranean, those
würde, bis sich die Lands-
chaft erholt. Zum Glück be-
lehrt die Natur uns immer wieder
eines Besseren. Oft sprossen neue
Pflanzentriebe aus den verkohlten
Überresten der Bäume. Wenn
Wurzeln und Kronen durch die Hit-
ze nicht zerstört wurden, können
Korkeichen, Steineichen und Oli-
venbäume eine Brandkatastrophe
überleben.
Durch die zahlreichen Brände kom-
men im Mittelmeerraum solche
Pflanzenarten besonders häufig
vor, die eine hohe Toleranz gegen
Feuer zeigen oder dieses sogar
für ihre Entwicklung benötigen. Sie
werden in der Wissenschaft Pyro-
phyten, frei übersetzt „Feuerpflan-
zen“, genannt.
So ist die Korkeiche (Quercus su-
ber) durch ihre extrem dicke und
schwer entflammbare Rinde gut
gegen Feuer geschützt. Bei Bau-
mheide (Erica arborea), Erdbeer-
baum (Arbutus unedo) und Buchs-
baum (Buxus sempervirens) wird
das Wachstum durch Feuer stimu-
liert.
Zistrosenarten (Cistus spec.) kei-
men nach einem Feuers neu.
plant species with a high tolerance
to fire are particularly frequent.
Some even need the fire for their
growth.
The cork oak, for example, is pro-
tected by a very thick and fire-re-
sistant bark. Heather, strawberry
trees, and boxwood growth are
stimulated by the flames. Rock ros-
es sprout again after a fire. Others
survive thanks to their underground
tubers or bulbs. Next spring will
show us what could be saved!
Weitere Arten überleben dank ihrer
unterirdischen Knollen oder Zwie-
beln, andere als Samen.
In Zukunft muss mehr Augenmerk
auf ein effektives Feuermanage-
ment gelegt werden. Dazu gehört
neben einem Frühwarnsystem per
Satellit auch ein optimales Land-
nutzungskonzept. Eine Befreiung
der Wälder von Unterholz und
Windbruch sollte regelmäßig er-
folgen.
Weltweit haben nur etwa 4% aller
Waldbrände natürliche Ursachen
wie z.B. Blitzeinschlag. Meist ist
der Mensch fahrlässig oder vor-
sätzlich schuldig. Jeder muss sich
seiner Verantwortung stellen!
Die Zahl der Waldbrände in Sü-
deuropa hat sich seit den Sechzi-
gerjahren teilweise verzehnfacht.
Der immense Klimaschaden betrifft
alle. Beim CO2-Ausstoß von Autos
gibt es klare Auflagen. Aber beim
Kampf gegen Waldbrände fehlen
europäischen Richtlinien. Laut der
Naturschutzorganisation WWF
sind Waldbrände für 40 Prozent
der weltweiten CO2-Emissionen
verantwortlich.
Der Vorbeugung von Bränden
muss oberste Priorität eingeräumt
werden!
New l i fe from the ashes
Desde las cenizas a la nueva vida
New life from the ashes
eues Leben aus der Asche
Eddy Kelele, Click Art Foto, SL.