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refectorio. En 1798 la comu-
nidad se disolvió y Sant Pere
de Rodes sufrió varios saqueos. En
1930 el monasterio fue declarado
Monumento Nacional. La Gene-
ralitat de Cataluña emprendió las
primeras obras de restauración en
1935 y en los años 60 se lleva-
ron a cabo aisladas y puntuales
reconstrucciones. Desde 1992 se
ejecutan una serie de trabajos de
restauración bien planificados,
aunque la rehabilitación deja bas-
tante que desear.
Todo el conjunto es realmente im-
presionante. Hay un restaurante
que ofrece un menú de mediodía
y en verano se celebran concier-
tos de piano en el monasterio. Si
se quiere disfrutar de unas vistas
excelentes a Sant Pere de Rodes
y al mar, habrá que ascender a
nerkloster ist eines der be-
deutendsten romanischen
Bauwerke an der Costa Brava. Es
thront 500 Meter über dem Meer
und bietet spektakuläre Ausblicke.
Es verdankt seine beherrschende
Lage den Piraten, die zu Zeiten der
Gründung des Klosters die Küsten
unsicher machten.
Bemerkenswert an der 1022 fer-
tiggestellten, dreischiffigen Kirche
des Klosters ist die Größe: 37
Meter Länge und über 15 Meter
Höhe sind enorm für ein Bauwerk
dieser Zeit.
Den wehrhaften Charakter der An-
lage kennzeichnet ein fensterloser
viereckiger Turm - Gegenstück des
Glockenturms. Im Laufe der Jahr-
hunderte wurde die Anlage mit Kir-
che, unterem und oberem Kreuz-
gang, Bibliothek und Refektorium
ständig erweitert.
1798 wurde der Konvent aufge-
geben, die Gebäude geplün-
dert. 1930 erklärte man das
Kloster zum Nationaldenkmal,
und die katalanische Regierung
unternahm 1935 erste Erhaltungs-
maßnahmen. In den 60er Jahren
des 20. Jh. begann man mit ver-
einzelten unkoordinierten Rekons-
truktionen. Seit 1992 werden die
Restaurierungsarbeiten geplant
durchgeführt. Die Sanierung und
Rekonstruktion überzeugt nicht un-
bedingt im Detail.
Der Gesamtkomplex beeindruckt
mit architektonischer Monumenta-
lität in spektakulärer Landschaft. Im
Sommer finden im Kloster Klavier-
konzerte statt. Ein Restaurant lädt
hungrige Wanderer zum Mittags-
menü.
Nur zu Fuß erreichbar ist das höher
gelegene Castell de Salvador, von
dem man einen herrlichen Blick auf
das Kloster und das Meer genießt.
Wir sind zum Glück mit gutem
Schuhwerk ausgerüstet und kraxeln
den steinigen Bergpfad hinter dem
Kloster nach oben. Uns entgegen
kommen wagemutig-leichtsinnige
Touristen mit Flip Flops an den Fü-
ßen. Wir trotzen dem immer stärker
werdenden Tramuntana und wer-
den - oben angekommen - mit un-
glaublicher Aussicht belohnt. Der
Aufstieg hat sich echt gelohnt.
Lange können wir heute hier nicht
verweilen. Der Sturm droht uns aus
der Burgruine zu blasen.
Wir nehmen uns fest vor, eines Ta-
ges doch noch vor dem Morgen-
grauen aufzustehen, um von hier
oben die aufgehende Sonne zu
begrüßen. Das rosa Licht eines
beginnenden Sommertages vor
dieser Kulisse verspricht Romantik
pur: Jeden Tag fällt der erste Son-
nenstrahl Kataloniens auf die Burg
San Salvador de Verdera.
pie al Castillo de Salvador, pero
como nosotros vamos provistos
de un buen calzado, ascende-
mos sin problemas. Nos cruzamos
con osados e insensatos turistas
bajando por estos senderos con
simples chancletas. Continuamos
subiendo, frenados por la cada
vez más intensa tramuntana, hasta
llegar arriba y disfrutar del magní-
fico paisaje.
¡El ascenso ha merecido la pena!
Hoy no tenemos mucho tiempo,
pero nos proponemos seriamente
subir un día antes de que amanez-
ca y saludar el día desde estas altu-
ras. La luz rosada de estos prime-
ros días de verano promete mucho
romanticismo: el primer rayo de sol
de Cataluña cae, cada día, sobre
el Castillo de Sant Salvador de Ver-
dera.