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sicht bekomme, und sie ist
zudem noch jung, daher
besonders intensiv gezeichnet.
Ich folge den kleinen, hölzernen,
weiß gestrichenen Hinweispfei-
len, die mich manches Mal nur
über Trampelpfade durch das
Dickicht der «campos cerrados»,
der Closes, leiten. Es handelt sich
hierbei um Weiden, Wiesen und
Reisfelder, die jeweils rund herum
von Bäumen und Buschwerk um-
standen sind. Sie sind das Ergeb-
nis einer antiken Landaufteilung,
ehemalige Lagunen, die sich bei
Regen noch heute füllen. Damals
boten sie dem Vieh wunderbare
Weidegründe. Manch ein Bauer
gönnt seinen Tieren diesen Luxus
noch heute. Glücklich dessen Rin-
der, Esel, Schafe und Pferde! Das
meiste Milchvieh allerdings bleibt
wegen übertriebener Milchwirt-
schaft in den Ställen oder im Hof.
Die Knicks, also die Umrandungen
der Weiden durch Bäume, bie-
ten auch vielen wilden Tieren wie
Damwild, Schwarzwild, Vögeln,
Eidechsen, Schlangen und nicht
zuletzt Amphibien mit zahlreichen
Froscharten und ganz wesentlich
auch Insekten ein luxuriöses Zu-
hause. Die Bäume bieten Schatten
und schützen die Weiden unter
anderem vor dem Tramuntana
que me indican las pe-
queñas flechas blancas
de madera. De vez en cuando
los senderos indicados me llevan
directamente a la maleza de los
‘campos cerrados’ típicos de Las
«Closes». Se trata de pastos, pra-
dos y campos de arroz que están
encerrados por árboles y arbus-
tos, resultado de una división de
tierra antigua, mejor dicho, de
lagunas que hoy todavía se pue-
den llenar de agua cuando llueve.
Son pastos de ganado perfectos,
y algún u otro campesino toda-
vía les permite este lujo a sus ani-
males – ¡qué suerte que tienen
estas vacas y ovejas y los asnos y
caballos! La mayoría de las vacas
lecheras, sin embargo, tiene que
quedarse en los establos.
La maleza en los bordes de los
campos también es un hogar lujo-
so para muchos animales salvajes
como el gamo, el jabalí, aves,
lagartijas, serpientes, insectos y
muchos anfibios como las ranas.
Los árboles dan sombra y prote-
gen los pastos de la Tramontana
y la desecación. Las «Closes» son
únicas en Cataluña, ¡no se pierda
visitarlas!
Ofrecen agua y alimento sufi-
cientes para todos los animales
y a mi regalan sombra en un día
caliente y silencio ante el bullicio
und daraus resultierender Aus-
trocknung, weil sie denWind bre-
chen. Die Las «Closes» sind einzi-
gartig in Katalonien. Besuchen Sie
sie unbedingt einmal!
Für jedes der hier lebenden Tiere
gibt es sowohl reichlich Nahrung
als auch Wasser. Und mir bieten
Las «Closes» an einem heißen
Sommertag reichlich kühlen Schat-
ten und Stille vom sommerlich
hektischen Treiben in Roses und
Empuriabrava.
Platsch! – Das war jetzt aber ein
ganz besonders großer Frosch,
denke ich. Ich schaue in das
schwarze Loch, das er hinter-
lassen hat. Er, nein SIE, denn es
war eine Wasserschildkröte, ver-
schwindet ganz und gar unter der
Entengrütze, nur ihr Panzer bleibt
für den Bruchteil einer Minute sicht-
bar. Dann taucht sie nach kurzer
Zeit zum Luftholen wieder auf. Nur
der Kopf. Er durchtrennt noch nicht
einmal die Oberflächenspannung
des Wassers. Sie beäugt mich.
Das halte ich natürlich mit der Ka-
mera fest.
Ganz plötzlich vernehme ich
den typischen Ruf unserer buntes-
ten Vögel, der Bienenfresser. Sie
sind zurück aus Afrika. Jetzt su-
chen sie im eleganten von stän-
Wasserschildkröte