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der sich neben uns durch
die Weiden windet, über
unseren Köpfen kreist ein Raubvo-
gel. Wir halten alle zwei Minuten
an, um die Köpfe aus den Fenstern
zu strecken.
Man glaubt durch ein Google
Maps Fenster zu schauen, so un-
wirklich mutet der Anblick an. Ein
großes Gemälde aus satten Grün-
tönen, Tupfer einzelner Bäume und
grasender Kühe. Und genau hier
begegnet sie uns: Die kristallklare
Bergluft schmeckt plötzlich so sehr
nach Freiheit, dass man am liebs-
ten aussteigen und laut schreien
möchte vor Glück. Genau das tun
wir dann auch. Unser Echo antwor-
tet uns in langen Wellen.
Und dann kommen wir schließlich
an - Setcasa, mit seinem rustikalen
Charme. Das letzte Stück der Stra-
ße ist gepflastert, 80 h/km kommt
einem vor wie die Formel Eins. Es ist
Zeit für die Siesta, der Ort scheint
eine Anlaufstelle hungriger Wan-
derer und Mountainbiker zu sein.
Die liebenswerten Restaurants in
den mittelalterlichen Gassen sind
gut besucht, es gibt fast mehr Ho-
tels alsWohnhäuser. Blumengeste-
cke, Mandeln und Honig werden
auf dem Dorfplatz verkauft. Auch
wenn wir nach unserer Tour etwas
unsanft wieder in die Zivilisation
zurückgeschubst werden, die Ver-
spieltheit und bergige Herzlichkeit
von Setcasa erweicht uns. Trotz-
dem lassen wir uns nicht dazu hin-
reissen, in einem der Restaurants zu
essen. Der gebührende Abschluss
unseres Roadtrips bedarf einem
Picknick am Flussufer, beschlie-
ßen wir, und kaufen im Dorfladen
ein Stück Hüttenkäse und geräu-
cherten Schinken, dessen Duft
das Wasser im Mund zusammen
laufen lässt. Wir sind scheinbar
nicht die Einzigen, die sich den
Fängen der Landschaft hier nur
schwer wieder entreißen können
- am Ufer stehen Campervans und
verstreute Zelte, wir begegnen ein
paar Backpackern, die im kalten
Wasser baden.
Tatsächlich hat die Freiheit, die wir
kosten durften, einen süßen Nach-
geschmack auf unseren Zungen
hinterlassen, der sich auch nach
ein paar Tagen noch nicht verflüch-
tigt hat. Und der kribbelig macht
auf eine weitere Dosis. Man kann
verstehen, dass es Menschen gibt,
die sich für ein Leben in dieser Wei-
te und Einsamkeit entscheiden. Wir
geben uns mit diesem überwälti-
genden Roadtrip zufrieden - fürs
Erste.
Todavía estoy un poco atur-
dida – pero mi corazón res-
plandece de alegría. Setcasa es
tan encantador como los otros pue-
blos – y parece ser un polo de
atracción para los excursionistas
hambrientos: los restaurantes están
body of a sleeping snake.
It‘s a two hours journey -
we‘re extending to three, because
we‘re stopping every two minutes
to take a look out of the window
and to breathe the fresh air.
And at this point, it‘s happening.
I‘ve had this feeling once before,
when I was on a six day road
llenos de gente, hay casi más ho-
teles que casas normales y en la
plaza del pueblo se venden miel,
almendras y queso. Es un lugar per-
fecto para respirar profundamente
y volver a la civilización después
de este viaje. En nuestro camino
de regreso, miro hacia atrás a la si-
lueta de los Pirineos, una vez más.
Voy a volver.