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Christoph Prégardien & Julius Drake: Schubert-Lieder
Schuberts Lieder mit diesem gefeierten Duo - der Konzertabend in der Kirche von Santa María in Vilabertran war ein Genuss für alle Fans der Schubertiade.
BIOGRAPHIE: Christoph Prégardien, Tenor
„Christoph Prégardien vollbringt wahre Wunderdinge, und wer einmal seine verzehrende, absolut intonationsreine Deutung von Schuberts „Nacht und Träume“ gehört hat, wird nicht mehr wi- derstehen können.“
Fono Forum
Seine klare und präzise Stimmführung sowie seine intelligente Deutung und Diktion, gepaart mit der Fähigkeit, sich in den psy- chologischen Kern einer Rolle zu begeben, machen Christoph Prégardien zu einem der bedeutendsten lyrischen Tenöre unserer Zeit. Ganz besonders geschätzt wird sein Schaffen als Liedsän- ger. In der laufenden Saison konzertiert er an der Philharmonie de Paris, am Palace of Arts Budapest, an der Wigmore Hall London, in Zürich, Luzern, Kyoto, Tokio und Bogotá. Außerdem ist er beim Oxford Lieder Festival, beim Chopin-Festival Warschau, bei der Schubertiade Schwarzenberg-Hohenems sowie im Rahmen des Konzertzyklus „Schubert!“ beim hr-Sinfonieorchester zu hören.
Auch bei großen internationalen Orchestern ist Christoph Prégar- dien häu g als Solist zu erleben. So konzertierte er u.a. mit den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Concertgebouworkest Amsterdam, dem Philharmonia Orchestra London, dem Orchest- re Philharmonique de Radio France sowie dem Boston und San Francisco Symphony Orchestra und arbeitete mit Dirigenten wie Barenboim, Metzmacher und Thielemann zusammen. Sein Orches- terrepertoire umfasst neben den großen Oratorien und Passionen aus Barock, Klassik und Romantik auch Werke des 17. und 20. Jahrhunderts. Zu seinen Opernpartien gehören u.a. Tamino, Al- maviva, Fenton (Falstaff), Don Ottavio, Titus, Ulisse und Idomeneo.
Seine langjährige Erfahrung als Sänger der großen Evangelisten- Partien und die intensive Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Na- gano, Chailly, Herreweghe, Harnoncourt, Luisi und Gardiner sind für ihn die ideale Voraussetzung, sich diesem Repertoire auch als Dirigent zu nähern. Seit seinem höchst erfolgreichen Dirigierdebüt im Jahr 2012 mit Bachs Johannespassion am Pult des Ensembles Le Concert Lorrain und dem Nederlands Kamerkoor ist Christoph Prégardien auch in dieser Rolle ein gefragter Gast. 2015 leitete er Le Concert Lorrain und den Balthasar-Neumann Chor mit der Matthäuspassion. In den Folgejahren ging er erneut mit Le Concert Lorrain und Bachs Weihnachtsoratorium auf Tournee, zuletzt mit dem Dresdner Kammerchor. Beim Festkonzert zum 70. Geburts- tag von Philippe Herreweghe dirigierte er zudem das Collegium Vocale Gent. Am Pult eines Symphonieorchesters kann man ihn erstmals im Frühjahr 2019 erleben, wenn er bei den Duisburger Philharmonikern unter anderem Mozarts Requiem dirigiert.
Einen Großteil seines Repertoires hat der Sänger auf über 150 Tonträgern dokumentiert, ausgezeichnet unter anderem mit dem Orphée d’Or der Académie du Disque Lyrique, dem Edison Award, dem Cannes Classical Award und dem Diapason d’or. Beim La- bel Challenge Classics veröffentlichte er nach Schuberts Schwa- nengesang (mit Andreas Staier) und Die schöne Müllerin (mit Mi- chael Gees) – ausgezeichnet unter anderem als Editor‘s Choice des Magazins Gramophone und mit dem MIDEM Record of the Year Award – Hugo Wolfs Italienisches Liederbuch (mit Julia Klei- ter), Between Life and Death, Wanderer, die Grammy nominierte Neueinspielung der Winterreise (alle mit Michael Gees) sowie Father and Son mit seinem Sohn Julian Prégardien. Die Schubert- CD Poetisches Tagebuch (mit Julius Drake) wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2016 ausgezeichnet. Zu den jüngsten CD-Veröffentlichungen gehören A Matter of Heart mit Liedern für Stimme, Horn und Klavier (mit Olivier Darbellay und Michael Gees) sowie mit dem Vox Orchester für Sony eingespielte Passionskantaten von Telemann und Bach, bei denen er erstmals61 als Bariton zu hören ist.


































































































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